Projekt
Kasbah Asslim 2001
Im Frühjahr 2001 war es dann wieder
soweit. Zwei Wochen Praktikum für sieben
Studenten der Uni- Weimar, das Thema lautete:
Lehmputze im Außenbereich und Putzproben
erstellen.
Mit dieser Gruppe machten wir Versuche mit
Lehm, Zuschlags- und Zusatzstoffen. Wir
legten Probeflächen an, die wir mit
dem Wasserschlauch rechen kräftig bearbeiteten.
Als Zuschläge arbeiteten wir mit verschiedenen
Sanden und Stroh. Kalk und Gips waren unsere
Zusatzstoffe. Als bester Putz erwies sich
ein Lehm- Kalkgemisch. Mit ihm fertigten
wir alle Unterputze. Der Plan war, die Vorarbeiten
für die zweite Gruppe fertigzustellen.
Es wurde recht kräftig gearbeitet,
und wir wurden rechtzeitig mit den Vorarbeiten
fertig. Zwischen den Arbeiten besichtigten
wir die umliegenden Städte und machten
über ein Wochenende eine Wanderung
in die Djebel Saghro mit einem Biwak. Vor
der Abreise fuhren wir alle mit dem Auto
in das Gebirge, und diese Reise wurde für
jeden ein unvergessliches Erlebnis.
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Die Studenten des
Teams 2001
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Die
zweite Gruppe in diesem Jahr bestand hauptsächlich
aus Lehmbauern und Architekten. Es waren
13 Personen, die meisten davon aus dem Raum
Berlin. Auch aus der Schweiz und Süddeutschland
waren Personen mit dabei. Das Wetter war
sehr extrem. Die Hitze und die Bakterien
ließen viele müde und krank werden,
aber letztendlich erreichten wir das die
Arbeiten fertig wurden. Der Arkadenhof steht
wieder mit seinen Säulen und Dächern.
Die restlichen Mauerkronen wurden von der
Sippe fertiggestellt.
In diesem Jahr wurde von der Sippe eine
Entscheidung getroffen: Der gesamte Arkadenhof
wird zu einem Wohntrakt umgebaut. Ein Sanitärbereich
soll integriert und eine Küche inklusive
Dachterrasse und drei Turmzimmer ein- und
angebaut werden. Auf längere Sicht
hinaus wird eine Anbindung an die Kasbah
hergestellt, so das man eine Verbindung
von der Kasbah in den Arkadenhof bekommt.
Es ist eine GmbH gegründet worden,
und ein Kredit sorgt für die Realisierung. |
Testfelder
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Stuckprofil im
Arkadenhof
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Fazit
der ganzen Aktivitäten:
Der
Arkadenhof ist fertig. Alle Räume können
bewohnt werden. Die Kasbah wird in die Sanierung
einbezogen. Die Nutzung ist gewährleistet.
Die Familie hat ein Ziel. Dadurch ist der
Erhalt gesichert.
Neben diesen positiven Dingen gibt es auch
negatives zu berichten. Genau in diese Zeit
der Umstrukturierung fällt der Anschlag
auf den World Trade Center. Seit
diesem Tag verebbt der Touristenstrom merklich.
Selbst die sonst so positiv denkenden Marokkaner
werden bei genauerem Hinschauen pessimistisch.
In den letzten Jahren hat der Staat ein
Programm erarbeiten. Ziel ist die Vergrößerung
des Touristenstromes, in diese südlichen
Wüsten - Gebiete. Da es keine Industrie
oder Bodenvorkommen gibt, sind diese Menschen
abhängiger vom Tourismus als anderswo.
Der Staat vergibt zinsgünstige Kredite
zum Aufbau einer touristisch geeigneten
Infrastruktur. Und jetzt versiegt dieser
Strom.
Hoffen wir das diese Wellen sich glätten,
denn der Süden Marokkos ist auf jeden
Fall eine Reise wert, die keiner so schnell
vergisst. |
Maalam hat uns
eine Hammel gebraten.
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Arbeiten im Arkadenhof
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Die Kasbah
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Der große
Peter Patt einmal ganz klein
- eine Frage der Proportionen
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