Projekt
Kasbah Asslim 1999
In
diesem Jahr haben wir die Kasbah vermessen
und eine Statik nebst einer Schadensdokumentation
angefertigt.
1999 bekam ich den Auftrag von Herrn Dr.
Schröder seinen Studenten ein Projekt
anzubieten. Er ist der Vorsitzende des "Dachverband
Lehm e. V." und gleichzeitig Lehrer
in der Universität Weimar, Fachbereich
Architektur und ökologisches Bauen,
und im Osten die führende Lehr-Kapazität
in Sachen Lehmbau. Ich verband das Praktische
mit dem Nützlichen. Da die Kasbah Asslim
im Jahre 1998 zum Kulturdenkmal ernannt
wurde, erfährt sie staatliche Förderung.
Die Sippe musste sich dadurch überlegen,
was sie mit der Kasbah (Lehmburg) machen
will. Mit diesem "Nutzungskonzept"
werden die Weichen zum Erhalt gestellt.
Nur ist das Gebäude statisch unsicher
und bedarf einer genauen Betrachtungsweise.
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Eine Wasserleitung,
kunstvoll verziert
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Ich
schlug vor, als erstes ein Aufmaß
mit Plänen von dem überwiegend
unbewohnten Gebäude zu machen. Dann
eine Schadensaufnahme mit Analyse. Danach
könnten Vorschläge erarbeitet
werden, wie man diese Schäden saniert.
Diese Arbeiten bilden die Grundlage für
alles weitere. Mit ihr wollte ich der Sippe
unter die Arme greifen und zeigen, dass
wir Sie unterstützen.
Die Arbeiten wurden recht kompliziert und
dadurch schleppend fertig. Der Grund liegt
in der Komplexität und in dem fehlenden
Wissen, wie man mit Schäden an massiven
Lehmwänden vorgeht. Ich war zu dieser
Zeit betrieblich sehr eingespannt, wurde
aber von Anke Richter und Stefan Jörchel
von der Uni Weimar unterstützt. Mit
ihnen arbeitete ich auch die weitere Zusammenarbeit
mit der Uni Weimar aus, denn der Lehmexpress
sollte ja weiter laufen. Mit 8 Studenten
aus Weimar, Dresden und Marburg war das
Jahr 99 übersichtlich und ruhiger,
und wir merkten, dass durch die Regelmäßigkeit
schon fast so etwas wie Gewohnheit eintrat.
Dass andere Menschen dabei waren, fiel gar
nicht so auf; man nahm sich ihrer an, erzählte
sich von seinem Leben, und ging in Frieden
und Freude wieder auseinander.
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Das Team von 1999
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Kasbah Asslim
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| Das
Ergebnis dieses Workshops ist eine umfangreiche
Semesterarbeit von den Studenten aus Weimar.
Von Zeichnungen über Klima, Kultur,
Land und Leute, bis hin zu einem ökologischen
Nutzungskonzept ist sie eine umfangreiche
Auseinandersetzung mit diesem Gebäude
in dieser Kultur. In der Bewertung bekam
sie die Note "Sehr gut". |
Typisches Fenster
mit Ornament
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Typisches Fenster
mit Ornament
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Ein
Sudent der Uni Marburg lernt die ökologische
Landwirtschaft/Terassenwirtschaft von
den Berbern.
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Der grossen Schaden
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