|
Lehmexpress
2011
Das
Projekt LEHMEXPRESS 2011 ist erfolgreich abgeschlossen.
24 Menschen aus 4 Kontinenten und 8 Ländern
werkelten, schaufelten, schufteten und sangen
rund um die Kasbah Caid Ali al Jadida. Die Ergebnisse
lassen sich sehen.
1. Der Anbau um die Betonstützmauer, die
wir 2005 erstellt haben, ist nun von innen und
aussen verputzt.
2. Im "Salon Uschi", in welchem jetzt
das Büro des DINDUM Kultur Kommunikation
e.V. ist, sind der Fußboden und die Wände
fertig.
3. Drei neue Fenster mit traditionellem Design
und eine Eingangstüre sind eingebaut und
der Arkadenvorbau hat einen Lehmfußboden.
Diesen bringen unsere marokkanischen Lehmmeister
nach Beendigung des Projektes ein.
4. Der Treppenaufgang hat eine Mauerkrone und
ist verputzt und alles ist gut aufgeräumt
und sauber.
5. Eine Aussenwand zur Straße ist mit
einer Lage Stampflehm aufgestockt worden.
6. Ein Treppenturm ist innen mit Lehmputzen
restauriert.
7. Der Tadelaktraum im Zentrum der Kasbah ist
mit Kalkputzen restauriert worden und wird im
nächsten Jahr fertiggestellt werden.
8. Lehmanalysen, Achterlingsproben, Lehmziegel
und Lehmmischungen für die Putze sind erfolgreich
behandelt worden sowie sämtliche Rezepturen
und Ergebnisse in schriftlicher Form dokumentiert
worden.
Somit
ist ein weiter Schritt zur Vollendung gemacht
worden. Zu bemerken ist die immer größer
werdende Begeisterung der Touristen an dem Projekt
LEHMEXPRESS. Es wurden viele Gespräche
geführt und Information ausgetauscht. Es
kommen mittlerweile Gäste nur wegen einer
Besichtigung der Kasbah nach Asslim. Dies zeigt
uns, daß die Öffentlichkeit unsere
Aktivitäten honoriert und schätzt.
Auch wenn es in diesem Jahr innerhalb einer
Gruppe nicht alles gemeinschaftlich abgelaufen
ist, bin ich mit dem Endergebniss durchaus zufrieden.
Ich habe unglaublich schöne Momente erlebt,
ganz positive Menschen kennengelernt und durfte
wieder einmal die wunderbare Gastfreundschaft
der Berber in Südmarokko genießen.
Demgegenüber stehen Momente die genau in
die andere Richtung gegangen sind. Wobei mir
öfters die Frage durch den Kopf ging, warum
ich das alles mache. Doch sind Gegensätze
das Natürlichste auf der Welt und anscheinend
unabdingbar. Mein Tip an alle die Interesse
an dem Projekt haben, lasst alle eure Vorstellungen
zu Hause, auch das Ego und gebt euch dem Projekt
hin, mit allem was ihr habt. Die Erfahrung zeigt,
daß es sich lohnt. Egoismus schadet jeglicher
Gruppenarbeit.
Welcome
to the Kasbah Caid Ali
Manfred Fahnert
Die Bildergalerien der Gruppe 1
und Gruppe 2
geben einen tieferen Einblick in die Erlebnisse
und Ergebnisse der Arbeit rund um die Kasbah
Aslim.
|
|